Lötprobleme

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Späteinsteiger
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Lötprobleme

#1 Ungelesener Beitragvon Späteinsteiger » Montag 3. Februar 2014, 16:48

Eigentlich hat es immer geklappt. Genauer gesagt: Zweimal konnte ich ein Kopfhörerkabel, das direkt am Stecker gebrochen war, :wand:
durch das Anlöten eines neuen Steckers wieder reparieren.
Jetzt habe ich mir zwei Stecker aus Metall gekauft und mit beiden eine Pleite erlebt.
Der eine scheint so heiß geworden zu sein, :oops: daß in dem Stecker ein Kurzschluß entstanden ist; auf dem anderen hält das Lötzinn nicht. :wah:
Womit reinigt Ihr die Kontakte, damit die Verbindung gut hält?
Inzwischen überlege ich, ob ich nicht gleich einen Stecker samt Kabel direkt an den Kopfhörer anlöte, aber dann muß ich das gute Stück (Sennheiser PX100) ja zerlegen.

Grüße
Späteinsteiger



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bo0zZe
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Re: Lötprobleme

#2 Ungelesener Beitragvon bo0zZe » Montag 3. Februar 2014, 19:07

KOntakte mit LÖtfett einpinseln dann hält das :top:
Kopfhörer sind generell , wie ich finde , immer sehr schwierig. Die Fälle die ich hatte waren nicht zu reparieren weil ja auch ein Faden nebst dem Kabel verbunden werden muss.Das kann man nicht löten und es hat auch anderweitig nicht geklappt.
Wie das jetzt am Stecker aussieht :wah: kann ich nur mutmassen ; aber schliesslich muss auch der Faden irgendwo ankommen ;D


Auf jeden Fall mal gutes Gelingen

Gruss


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mannermoe
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Re: Lötprobleme

#3 Ungelesener Beitragvon mannermoe » Montag 3. Februar 2014, 20:38

Kopfhörerkabel habe ich bis jetzt noch nicht repariert aber ich habe mir schon mal diverse Verbindungsabel mit 3,5er Stereo-Klinkenstecker selbst zusammengelötet.
Aber schwierig ist das schon wegen der dünnen Kabel und kleinen Stecker.
Lötfett benutze ich eigentlich nur bei gröberen Sachen, für die filigranen Dinge reicht das im Lötzinn vorhandene Flußmittel normalerweise völlig aus.
Wichtig ist daß der Lötkolben nicht zu kalt ist sonst muß man die Kontakte zu lange erwärmen, dabei könnte dann der Kunststoff im Stecker schmilzen und es kommt zum Kurzschluß.
Ich verzinne immer erst alle Kontaktflächen und Kabel-Enden einzeln , dabei wie gesagt nicht zu lange erwärmen. Sobald das Zinn verläuft/sich verbindet den Lötkolben weg nehmen.
Lieber nochmals erwärmen als zu lange auf einmal.
Dabei ist auch wichtig das Lötzinn nicht direkt am Lötkolben zu führen sondern and die Kontaktfläche. Es muß am "Werkstück" schmilzen damit eine richtige Verbindung entsteht, ansonsten bekommt man die unschönen "kalten Lötstellen" oder das Zinn hält nicht weil das enthaltene Flußmittel am Lötkolben wegläuft und nicht dahin kommt wo es hin soll.
Wenn alle Kontaktflächen und Kabel verzinnt sind dann löte ich sie erst zusammen, man muß dann nur noch einmal kurz erwärmen weil die Verbindung von Zinn zu Kabel bzw. Zinn zu Kontaktfläche ja jetzt schon vorhanden ist.

Soweit meine eigenen Erfahrungen.
Jeder hat da ja seine bevorzugte Vorgehensweise, bei mir hat das so immer gut geklappt
Es muß nicht alles richtig sein was ich schreibe, ich bin kein Fachmann sondern mache das als Hobby.
Ich lasse mich auch gerne eines Besseren belehren wenn etwas falsch sein sollte.

bo0zZe hat geschrieben: Die Fälle die ich hatte waren nicht zu reparieren weil ja auch ein Faden nebst dem Kabel verbunden werden muss.Das kann man nicht löten ...

Das wäre mir neu daß der Faden eine "elektrische Rolle" spielt. Du müsstest 3 Kabel bzw. Adern haben, Signal links, Signal rechts und Masse (ist meist auch gleich die Abschirmung).
Die Kabel die ich bisher hatte hatten zwar auch einen Faden aber der dient eigentlich nur zur Stabilisierung des Kabels bzw. um Störeinflüsse beim Bewegen des Kabels zu minimieren.
Daß der Verbunden werden "muß" ist mir nicht bekannt, könnte man natürlich machen als eine Art Zugentlastung.

Auch hier lasse ich mich natürlich eines Besseren belehren falls meine Meinung/Deutung diesbezgl. falsch sein sollte.

Gruß mannermoe



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Re: Lötprobleme

#4 Ungelesener Beitragvon Späteinsteiger » Mittwoch 5. Februar 2014, 20:16

bo0zZe hat geschrieben:KOntakte mit LÖtfett einpinseln dann hält das :top:

Das habe ich früher auch gemacht, aber mein Lötzinn soll Lötfett unnötig machen und ich habe auch keines mehr.
Einen Faden habe ich bei den Sennheisern gar nicht gesehen. Vielleicht brauche ich eine neue Brille.:cool:
mannermoe hat geschrieben:Wichtig ist daß der Lötkolben nicht zu kalt ist sonst muß man die Kontakte zu lange erwärmen, dabei könnte dann der Kunststoff im Stecker schmilzen und es kommt zum Kurzschluß.

Genau das scheint mir passiert zu sein: Im Stecker wird der Kunststoff geschmolzen sein und nun höre ich Mono. :oops:
eigentlich gehe ich auch immer so vor, wie Du es beschrieben hast, da hat mir einer vor Jahren mal so erklärt, aber vielleicht hatte ich auch nur einen schlechten Tag.
am Wochenende starte ich noch einen Versuch, vielleicht bekomme ich bis dahin wieder Lötfett.

Aber erst einmal vielen Dank

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Re: Lötprobleme

#5 Ungelesener Beitragvon Langnase » Donnerstag 6. Februar 2014, 22:41

Mein PX100 hat das gleiche Problem. Bin am Türdrücker hangen geblieben :wand:
Habe ich notdürftig geflickt und mit Leukoplast gesichert.
Da sich mittlerweile auch das Schaumstoffpolster am Metallbügel auflöst, habe ich
den wohlgehüteten Ersatz PX100 schon mal bereit gelegt. Schade das es den nicht
mehr gibt. Die Nachfolger klingen irgendwie dünner :roll:


Wer mit der Herde zieht sieht nur Ärsche

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Re: Lötprobleme

#6 Ungelesener Beitragvon Späteinsteiger » Sonntag 9. Februar 2014, 18:27

Heute habe ich mir noch einmal die Angelegenheit angesehen und jede Lötstelle erneut erhitzt bis das Lot auf den Kontakten flüssig geworden ist.
Nach 5 Minuten war ich fertig und nun ist der Wackler verschwunden. :top:
Meine letzte Option war, einen größeren Stecker anzulöten und in den Minidiscrekorder dann einen Adapter einzustöpseln. :oops: Das hätte zwar etwas seltsam ausgesehen: an dem filigranen PX100 einen dicken fetten Stecker, der samt Adapter mehr wiegt als Das Abspielgerät, :weglach: aber ich denke, in den größeren Steckern sind die Kontakte nicht so winzig klein und der Zeck heiligt hier die Mittel. :sound:

Nun, es ging ja letztlich, Lupe sei Dank. :top:

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